Spielzeug
Spielen ist Jagen ohne Maus. Welches Spielzeug Katzen glücklich macht und worauf man achten sollte.
Warum Spielen so wichtig ist
Im Spiel durchläuft eine Katze die ganze Jagd: lauern, anschleichen, hinterherjagen, packen. Das hält fit, baut Stress ab und stärkt die Bindung zum Menschen. Am schönsten endet jede Runde mit einem Erfolg, also einer gefangenen „Beute“ und vielleicht einem kleinen Leckerli.
Federangel und Katzenangel
Der Klassiker schlechthin. Bewege die Beute wie ein echtes Tier: mal versteckt hinter dem Sofa, mal flüchtend über den Boden, nie direkt auf die Katze zu. Nach dem Spielen gehört die Angel in den Schrank, denn Schnüre können verschluckt werden.
Duftkissen mit Katzenminze, Baldrian oder Matatabi
Etwa zwei Drittel aller Katzen reagieren auf Katzenminze mit wildem Rollen und Schmusen. Wer nicht darauf anspringt, mag oft Matatabi (Silver Vine) oder Baldrian. Kickkissen zum Umklammern und Treten sind bei Katern besonders beliebt.
Kartons, Tüten und Höhlen
Das günstigste Spielzeug der Welt ist ein leerer Karton. Papiertüten rascheln wunderbar, aber bitte vorher die Henkel abschneiden. Höhlen, Tunnel und erhöhte Liegeplätze geben Sicherheit und Überblick.
Futterspiele für schlaue Köpfe
Fummelbretter und Futterbälle lassen die Katze für ihr Futter arbeiten, wie in der Natur. Das beschäftigt den Kopf, bremst Schlinger und ist bei Regentagen ein guter Ersatz für den Freigang.
Laserpointer: nur mit Bedacht
Der rote Punkt lässt sich nie fangen und kann auf Dauer frustrieren. Wer ihn nutzt, sollte das Spiel immer auf einem echten Spielzeug enden lassen, das die Katze packen kann, und nie in die Augen leuchten.
Sicherheits-Check
Wolle, Fäden, Gummibänder
Nur unter Aufsicht. Verschluckt können sie den Darm gefährlich verletzen.
Kleinteile
Glöckchen, Wackelaugen und Federn sollten fest sitzen.
Plastiktüten
Gefahr des Erstickens, besser Papier ohne Henkel.
Abwechslung
Spielzeug regelmäßig tauschen, dann bleibt es spannend.