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Gesundheit

Gesund und munter bleiben: Impfungen, Parasitenschutz, Vorsorge und die Warnzeichen, die man kennen sollte.

Impfungen

Jede Katze sollte gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft sein, auch reine Wohnungskatzen. Für Freigänger wie Happy und Murkel empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin zusätzlich einen Schutz gegen Tollwut und, je nach Situation, gegen Leukose. Welche Auffrischungen wann nötig sind, bespricht man am besten beim jährlichen Check beim Tierarzt.

Flöhe, Zecken und Würmer

Freigänger bringen schnell ungebetene Gäste mit nach Hause. Gegen Flöhe und Zecken gibt es Spot-on-Präparate und Tabletten. Wer Mäuse jagt, nimmt oft Würmer auf, deshalb sollten Freigänger nach Absprache mit dem Tierarzt mehrmals im Jahr entwurmt oder auf Würmer untersucht werden.

Kastration, Chip und Registrierung

Kastrierte Kater streunen weniger weit, markieren seltener und geraten seltener in Revierkämpfe. Ein Mikrochip und die kostenlose Registrierung bei TASSO oder FINDEFIX sorgen dafür, dass ein entlaufener Kater wieder nach Hause findet. In vielen Gemeinden ist beides für Freigänger Pflicht.

Zähne und Gewicht

Zahnstein und entzündetes Zahnfleisch sind bei Katzen häufig und tun weh, auch wenn sie es kaum zeigen. Ein Blick ins Maul gehört zu jedem Check. Auch das Gewicht sollte man im Auge behalten, denn zu viele Pfunde belasten Gelenke und Stoffwechsel.

Ab ins Seniorenalter

Ab etwa zehn Jahren gelten Katzen als Senioren. Dann lohnt sich eine Vorsorge mit Blutbild, um Nieren- und Schilddrüsenprobleme früh zu erkennen. Happy und Murkel sind mit rund acht Jahren noch nicht ganz so weit, aber gut zu wissen ist es trotzdem.

Warnzeichen: dann bitte zum Tierarzt

Probleme beim Wasserlassen

Bei Katern ein Notfall! Ein Harnröhrenverschluss kann schnell lebensbedrohlich werden.

Frisst nicht mehr

Mehr als 24 Stunden ohne Futter sind für Katzen gefährlich.

Atmet mit offenem Maul

Atemnot ist immer ein Notfall.

Versteckt sich, wirkt matt

Katzen verbergen Schmerzen. Rückzug kann ein Hinweis sein.

Häufiges Erbrechen oder Durchfall

Vor allem, wenn es länger als einen Tag dauert.

Humpelt oder hat eine Wunde

Bissverletzungen aus Revierkämpfen entzünden sich leicht.

Diese Seite ersetzt keinen Besuch beim Tierarzt. Im Zweifel lieber einmal mehr anrufen.

Quellen: Leitlinie zur Impfung von Kleintieren der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet); ESCCAP Deutschland zur Parasitenbekämpfung; TASSO e. V.

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