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Verhalten

Warum Katzen tun, was sie tun: vom Revier über das Kratzen bis zum berühmten Milchtritt.

Revier und Streifzüge

Freigänger haben ein festes Revier, das sie regelmäßig ablaufen und mit Duftmarken versehen. Kater beanspruchen meist ein größeres Gebiet als Katzen. Rund um das Zuhause liegt der Kernbereich mit sicheren Schlaf- und Fressplätzen, weiter draußen die Jagdgründe, die sich mit denen der Nachbarkatzen überschneiden können.

Der Jagdtrieb

Auch eine satte Katze jagt, denn Jagen und Fressen werden im Katzenhirn getrennt gesteuert. Bringt der Kater eine Maus mit nach Hause, ist das kein Zeichen von Hunger, sondern ein ganz normales Verhalten. Schimpfen hilft nicht. Wer Vögel schützen will, kann viel mit Spielen und, in der Brutzeit, mit Freigang erst nach Sonnenaufgang erreichen.

Fellpflege

Katzen verbringen einen großen Teil ihrer wachen Zeit mit Putzen. Das hält das Fell sauber, verteilt Hautfett, kühlt im Sommer und beruhigt. Wenn sich zwei Katzen gegenseitig putzen, ist das ein Zeichen enger Verbundenheit.

Kratzen

Kratzen dient der Krallenpflege, dem Dehnen und der Reviermarkierung, denn an den Pfoten sitzen Duftdrüsen. Ein stabiler Kratzbaum oder ein Kratzbrett an der richtigen Stelle, etwa am Eingang oder neben dem Schlafplatz, schont Sofa und Tapete.

Milchtritt und Köpfchengeben

Wenn eine Katze mit den Vorderpfoten auf einer weichen Decke oder auf dem Bauch ihres Menschen tritt, erinnert das an die Kittenzeit beim Säugen. Es ist ein Zeichen von Wohlbefinden. Mit dem Köpfchengeben verteilt sie Duftstoffe aus den Wangen und markiert dich als Teil ihrer Familie.

Zwei Kater unter einem Dach

Kater, die sich gut verstehen, schlafen oft dicht beieinander, putzen sich gegenseitig und spielen wild. Kleine Rangeleien gehören dazu. Trotzdem braucht jede Katze eigene Rückzugsorte, und Futter- und Wasserstellen sollten so verteilt sein, dass niemand verdrängt wird.

Fließendes Wasser

Viele Katzen trinken lieber aus dem Wasserhahn als aus dem Napf. Fließendes Wasser wirkt frischer, und in der Natur ist stehendes Wasser oft verdorben. Ein Trinkbrunnen kann eine gute Alternative sein, Happy und Murkel bleiben trotzdem Fans des Waschbeckens.

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